Ist der Kunde König…

von Michael Krüger

Vor wenigen Tagen bin ich mal wieder in einer großen Hauptstadt, in Düsseldorf, geschäftlich übers Wochenende gewesen.

Wie immer hatte ich das Zimmer schon vor vielen Monaten gebucht, als meine Termine entsprechend feststanden. Generell und auch diesmal hatte ich ca. eine Woche vorher in diesem Hotel angerufen, um mich nach der Reservierung und ob alles in Ordnung wäre zu erkundigen. Der Mitarbeiter am Telefon antwortete mir, dass keine Reservierung vorliegen würde. Ich war natürlich erstaunt und sagte, dass ich mit der Chefin, die ich persönlich sehr gut kenne seit ich in dem Hotel übernachte, die Reservierung gemacht habe und sie es sich so auch notiert hatte.

Daraufhin erklärte der Mitarbeiter, dass er nicht nachvollziehen kann, was ich mit der Chefin abgesprochen hätte, aber unter meinem Namen keine Reservierung vorliegen würde. Soweit so gut. Ich bat ihn nun einmal unter dem Firmennamen nachzusehen, da ich in der Regel die Rechnung über die Firma laufen lasse, um das Ganze dann auch steuerlich geltend zu machen. Auch dies verneinte der Mitarbeiter der Rezeption. Um die Diskussion nicht länger in Gang zu halten, teilte ich ihm mit, dass ich am nächsten Morgen, wenn die Chefin wieder im Hotel anwesend ist, mit ihr persönlich die Sachlage besprechen und entsprechend mit ihr klären wollte.

Ca. eine ½ Stunde nach diesem Telefonat klingelte das Telefon und der Rezeptionsmitarbeiter des Hotels war am anderen Ende der Leitung. Er teilte mir mit, dass er unter dem Firmennamen dann doch die Reservierung gefunden hätte und soweit alles klar wäre. Prima, sagte ich, dann sehen wir uns in einer Woche.

Jetzt kommt allerdings der Clou. Als ich nun vor wenigen Tagen das Hotel betrat, begrüßte mich genau dieser Mitarbeiter mit folgendem Satz: „Ah, Sie sind das, der sich hier immer bei uns beschwert und allen anderen die Schuld in die Schuhe schiebt!“ Ich war tatsächlich im ersten Moment so perplex, dass ich darauf gar nichts antworten konnte, da mich noch nie ein Hotelmitarbeiter so behandelt hat.

reception-676337_1280 (1)

Spannend insofern, da der Mitarbeiter das Gespräch von einer Woche vorher noch genau auf dem Schirm hatte und es wahrscheinlich als unangenehm für sich empfand, dass ich als jahrelanger Kunde mal nachhören wollte, ob die Reservierung denn auch stehen würde.

Die Frage, und das soll ja auch der Inhalt dieses Artikels heute hier sein, ist doch:

Warum sich ein Mitarbeiter mir gegenüber (wenn er das bei mir tut, dann macht er das vermutlich auch gegenüber vielen anderen Kunden) so schroff verhält und auf eine Angelegenheit zurückkommt, woran letztendlich meine Person keinerlei Verschulden trägt.

Dass Kunden über den Erfolg eines Unternehmens entscheiden, ist ja für viele Managementexperten und Geschäftsleute nicht neu und gilt seit dem 19. Jahrhundert als verbrieft. Sind Kunden zufrieden mit einem Angebot, kaufen sie es wieder und empfehlen es sogar Freunden, Bekannten und Verwandten weiter. Ob ich das in diesem Fall noch machen werde, werde ich in den nächsten Tagen entscheiden, wenn ich in mit der Chefin über dieses Thema diskutieren werde. Jedenfalls schadet dieser Mitarbeiter nicht nur dem Unternehmen in Bezug auf meine Person, sondern letztendlich der Gesamtheit des Hotels.

Wie in jeder Liebesbeziehung ist auch die Beziehung zwischen Anbieter und Kunden sowohl emotionaler als auch körperlicher Natur. Beim Aufbau der Leidenschaft und des Vertrauens zwischen den Beteiligten muss das Unternehmen nicht nur auf kreative Weise eine emotionale Verbindung zum Kunden herstellen, sondern es muss auch für eine effiziente Produktion und Distribution sorgen.

Wir wollen jetzt an dieser Stelle nicht auf alle möglichen Details eingehen, was Unternehmen tun müssen, um wirklich in jeder Hinsicht Vertrauen aufzubauen. Allerdings ist die Zufriedenheit eines Kunden entsprechend wichtig und das ist es letztendlich, worum es geht und wovon Unternehmen langjährig zehren.

Sam Walton sagte einmal: „Übertreffen Sie die Erwartungen der Kunden. Wenn Ihnen das gelingt, werden sie immer wiederkommen.“

Der Kunde hat immer recht!

Dies sagte auch mal ein bekannter Kaufhauseigentümer, nämlich Harry Gordon Selfridge, der im Jahre 1909 das Selfridge in London gründete.

Wenn Sie es schaffen als Unternehmen oder auch als Einzelunternehmer eine gute Dienstleistung sympathisch rüber zubringen, dann färbt das automatisch auf Ihr Unternehmen und auch auf Ihr Produkt ab. Dies ist einer der Grundsätze der Verkaufspsychologie. Wenn Sie verstanden haben, dass die Sympathie, die Offenheit und das Umgehen mit Menschen, einer der herausragenden Trigger im Verkauf sind, dann können Sie nicht nur höhere Preise deutlich einfacher durchsetzen, sondern Sie haben die Kunden immer wieder auf Ihrer Seite. Denn die Menschen werden mit ihrem Unterbewusstsein Ihre sympathische und umgängliche Art entsprechend abspeichern.

Denken sie immer daran, dass der Kunde Sie jederzeit feuern kann, indem er einfach woanders einkauft!

All diese Themen und noch viel, viel mehr behandeln wir natürlich in unserem Top-Profi-Verkaufsprogramm dem Kunden Entschlüsselungs- Code.

Sie wollen mehr wissen?

Falls Sie Lust und Laune haben, dann gehen Sie jetzt auf unsere Webseite http://bestvertrieb.com/akquise und holen sich alle weiteren Informationen zu unserem digitalen Vertriebs Coaching Programm „Der Kunden Entschlüsselungs- Code“.

Herzliche Grüße

Ihr Michael Krüger

Kommentar schreiben (Noch keine Kommentare so far)

Noch keine Kommentare

Verkaufspsychologie Webinar: „Wie Sie aus dem Nichts ein genialer Verkäufer werden“

Live beim Internet Marketing Frühshoppen von Michael Turbanisch

Willst Du einfach mehr verkaufen?

Besucher Statistik

  • 247959Besucher gesamt:
  • 51Besucher heute: