Ein Verkäufer kann immer das tun was er für richtig hält, oder

von Michael Krüger

Ob ein Verkäufer immer das tun kann was er für richtig hält, bleibt einmal dahingestellt. Die Frage ob sie selbstbestimmend sind oder nicht entscheiden nicht Sie, sondern letztendlich die Umstände um Sie herum.

Ob angestellt oder selbstständig spielt an dieser Stelle für Sie als Verkäufer keine Rolle. Natürlich ist ein angestellter Verkäufer immer dem Druck des Unternehmens oder seines Vorgesetzten ausgesetzt. Allerdings ist es ein Trugschluss zu glauben, dass man frei handeln kann nur weil man selbstständig ist. Denn selbstständig ist nicht gleich selbstbestimmend.

Aber warum fehlt vielen Verkäufern oftmals der innere Antrieb. Fest steht aus wissenschaftlicher Sicht gesehen, dass sich viele Unternehmer/Verkäufer (auch angestellte Verkäufer) von der Fülle der anstehenden Aufgaben erdrückt und getrieben fühlen.

Allerdings entsteht dieser Druck oftmals durch eigenes Denken und Handeln. Die Frage dass ich etwas tun muss, gibt es im Grunde gar nicht.

Sie als Verkäufer müssen lernen aus dem „müssen“, ein „wollen“ sich klarzumachen.

Das ist zum einen viel einfacher, aber auch aus verkaufspsychologischer Sicht viel befreiender. Denken Sie immer daran, dass es für Sie vom Kopf her viel einfacher zu sagen ist,“ ich muss diese Aufgabe erledigen, wenn ich jenes Ziel erreichen will“, als wenn sie sagen, „ich will dieses Ziel erreichen“.

Denn das ist der Unterschied zwischen Pflicht und Freiheit.

Ein guter alter Spruch besagt, dass man nur „sterben und Steuern zahlen muss“. Wenn Sie sich diesen Satz einmal auf der Zunge zergehen lassen, dann ist darin sehr viel Wahrheit und zugleich aber auch der Wunsch, als Verkäufer die richtigen Dinge zu tun. Natürlich müssen Sie nichts, aber wenn Sie zum Beispiel Ihre Familie ernähren wollen, ein erfolgreiches Leben führen möchten sowie anerkannt in Ihrem Job sein wollen, dann kommt schon Druck als Verkäufer auf Sie zu.

Merken Sie sich aber an dieser Stelle grundsätzlich eins.

Es gibt keine Umstände, die sie zwingen, etwas zu tun. Es ist immer und ausschließlich Ihr Wille, der Sie zwingt.

Deshalb können Sie immer in einem Verkaufsgespräch, um auf die obige Überschrift zurückzukommen, tun und lassen was sie für richtig halten. Da aber der Erfolg eines Verkaufsgespräches Sie unter Druck setzt, da Sie ja etwas verkaufen möchten, bleibt die obige Frage oftmals nur mit einem klaren Nein zu beantworten.

Viele Verkäufer haben das grundsätzliche Problem, dass sie oftmals eine schlechte Vorbereitung, eine schlechte Nachbereitung als auch meistens keine Verkaufsstrategie haben. Diese Probleme führen oft dazu, dass aus dem „Ich verkaufe dem Kunden eine sinnvollen Nutzen“, ein “wollen müssen“ entsteht.

Also legen Sie los um Ihre Einstellung vor, während und nach den Verkaufsgesprächen so zu steuern, dass Sie gar nicht mehr in diese missliche Lage kommen, so unter Druck zu geraten, der oft dazu führt, dass der Kunde dann doch nicht Ihr Produkt kauft.

Und ganz wichtig, erhalten Sie Ihre Freiheit beim Denken als Verkäufer.

Herzliche Grüße

Ihr Michael Krüger

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